Vermieter haben ein erhebliches Interesse, die Wohnung langfristig und erfolgreich zu vermieten. Schließlich geht es um Eigentum, das eine positive Rendite erzielen soll. Damit die Wohnungsvermietung langfristig klappt, gibt es im folgenden Beitrag fünf Tipps.

1. Optimale Höhe der Miete ermitteln

Zunächst sollten Vermieter ermitteln, welche Miete sie ansetzen. Wer eine Mieterhöhung anstrebt, muss die ortsübliche Vergleichsmiete berücksichtigen. Diese fungiert als Richtwert für zukünftige Mieterhöhungen. In einigen Regionen Deutschlands gibt es eine Mietpreisbremse. Diese müssen Vermieter ebenfalls bei der Kalkulation der langfristigen Mieteinnahmen kalkulieren.

2. Aussagekräftige und hochwertige Fotos

Um zahlungskräftige und zuverlässige Mieter zu finden, ist die Vermarktung der Immobilie das A und O. Aussagekräftige Fotos können das Mietobjekt attraktiv bebildern. Die Mehrheit der Mietsuchenden nutzt die Bilder als ein wichtiges Entscheidungskriterium. je besser Eigentümer ihre Immobilie präsentieren, desto höher ist die Chance auf langfristigen Erfolg bei der Wohnungsvermietung. Neben hochwertigen Bildern sollte ein Grundriss des Mietobjekts enthalten sein.

3. Selbstauskunftsbogen zur Vorauswahl

In Ballungszentren, Universitätsstädten oder an attraktiven Standorten ist die Nachfrage Mietsuchender immens. Um als Vermieter eine Vorauswahl zu treffen, empfiehlt sich ein Selbstauskunftsbogen. Diesen können die Immobilieneigentümer im Voraus zusenden oder alternativ bei der Wohnungsbesichtigung überreichen. Der Interessent macht Angaben zu seinen wirtschaftlichen und persönlichen Verhältnissen, wie z.B. Beruf, Einkommen oder Familienstand.

4. Bonität des zukünftigen Mieters prüfen

Langfristiger Erfolg bei der Vermietung von Immobilien erfordert einen zahlungskräftigen Mieter. Naturgemäß lässt sich eine Entwicklung der finanziellen Situation nicht zu 100 % vorhersagen. Dennoch kann die Prüfung der Bonität Risiken verringern. Eine Mieterselbstauskunft oder die sogenannte Bonität-Selbstauskunft lassen erste Rückschlüsse über die persönlichen Finanzen eines Interessenten zu. Zudem können Kopien von Gehaltsabrechnungen und Personalausweis das Risiko bei der Vermietung reduzieren.

5. Protokoll für die Wohnungsübernahme nutzen

Wer langfristig erfolgreich seine Wohnung vermieten möchte, sollte auf einen guten Zustand achten. Damit die Neuvermietung schnell gelingt und keine horrenden Kosten für Vermieter entstehen, ist ein Wohnungsübernahmeprotokoll eine gute Wahl. Darin halten der Mieter und Vermieter fest, in welchem Zustand die Wohnung vor dem Bezug war. Aussagekräftige Fotos und die Anzahl übergebener Schlüssel runden das Wohnungsübernahmeprotokoll ab. Falls Schäden entstehen, kann der Vermieter in Zukunft leichter den Nachweis erbringen und Schadensersatz vom alten Mieter verlangen.

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