Der erste Eindruck ist entscheidend – dies gilt auch für das Kennenlernen von potenziellem Käufer und einer Immobilie. Bei der Immobilienbesichtigung sollten die Käufer genau hinsehen und sich die gewünschten Informationen verschaffen. Mit einer Checkliste an der Hand gerät kein wichtiger Punkt in Vergessenheit.

Käufer und Verkäufer können somit gleichermaßen gut vorbereitet den Besichtigungstermin als ersten Schritt des Immobilienkaufs oder -verkaufs bewältigen.

Die Lage und Umgebung

Wenn sich der Käufer auf den Weg zum Besichtigungstermin macht, lernt er auch erstmals die nähere Umgebung kennen. Bereits vor dem eigenen Termin empfiehlt es sich für Kaufinteressenten, die Infrastruktur und Ortslage näher zu begutachten. Lärmquellen, Gerüche und Parkplatz-Situation sind für Eigentümer von Bedeutung. Die vorherige Inspektion von Lage und Umgebung sorgt dafür, dass die potenziellen Käufer bestens vorbereitet in den Besichtigungstermin gehen.

Demgegenüber sollte der Immobilienverkäufer auf einen gepflegten Garten achten und die Vorzüge der Nachbarschaft betonen. Öffentliche Verkehrsmittel in der Nähe, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten oder Pkw-Parkplätze können die Attraktivität Ihres Objekts gezielt steigern.

Wichtige Informationen zur Immobilie

Im Mittelpunkt jeder Immobilienbesichtigung steht das konkrete Objekt. Adresse, Bauweise, Alter und aktueller Zustand spielen eine entscheidende Rolle. Zugleich sollten Sie sich als Käufer über die Wohn- und Grundstücksfläche informieren. Vorzugsweise verlangen Sie ein Exposé, um Raumaufteilung, Raumgröße und Energiezustand zu beurteilen. Während sich der Käufer beim Besichtigungstermin mit einer Checkliste über alle Dinge informieren sollte, benötigt der Verkäufer die notwendigen Unterlagen. Exposé, Lageplan, Grundriss, Objektbeschreibung, Grundbuchauszug, Kostenübersicht und Co. sind Must-haves für jeden Verkäufer.

Ausstattung und Zustand

Die meisten Informationen lassen sich den Unterlagen entnehmen. Dennoch hebt das Exposé naturgemäß die Vorteile einer Immobilie hervor. Allerdings kann es in der Praxis auch Mängel geben, die die Kauf-Interessenten berücksichtigen müssen. Aus diesem Grund sollten die Käufer auf Ausstattung und Zustand der Immobilie achten. Potenziell anstehende Reparaturkosten sollten in die Rentabilitätsrechnung einfließen. Anfällig für kostenintensive Reparaturen sind Küche und Bad. Versteckte Kosten in Form gesetzlich verlangter Nachrüstungen sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium. Der Verkäufer sollte vor dem Verkauf kalkulieren, ob eine eigene Renovierung den Kaufpreis gewinnbringend erhöhen kann.

Gute Vorbereitung als A und O

Wer schlecht vorbereitet in den Besichtigungstermin geht, lässt Potenzial ungenutzt. Bei Käufern kann dies dazu führen, dass sie die Immobilie nicht bekommen oder einen zu hohen Kaufpreis bezahlen. Böse Überraschungen nach der Eigentumsübertragung sind ebenfalls Gang und gäbe. Auf der anderen Seite hilft eine gute Vorbereitung den Verkäufern, die Immobilie gekonnt in Szene zu setzen. Ggf. kann die Einschaltung eines Profis sinnvoll sein, um Besichtigungstermin und Prozess besser zu bewerkstelligen.

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